Jugendbuch

Alles, nichts und ganz viel dazwischen

Autor: Ave Reed

Titel: Alles, nichts und ganz viel dazwischen

Seiten: 320

Erscheinungsjahr: 2019

Verlag: Ueberreuter

Klappentext

In jeder Dunkelheit brennt ein Licht. Man muss es nur finden!

Der Abschluss. So viele Dinge, die zu tun sind.
Und danach? Ein Studium? Eine Ausbildung? Reisen?
Leni ist ein normales und glückliches Mädchen voller Träume. Bis ein Moment alles verändert und etwas in ihr aus dem Gleichgewicht gerät. Es beginnt mit zu vielen Gedanken und wächst zu Übelkeit, Panikattacken, Angst vor der Angst. All das ist plötzlich da und führt zu einer Diagnose, die Leni zu zerbrechen droht. Sie weiß, sie muss Hilfe annehmen, aber sie verliert Tag um Tag mehr Hoffnung. Nichts scheint zu funktionieren, keine Therapie, keine Medikation. Bis sie Matti trifft, der ein ganz anderes Päckchen zu tragen hat, und ihn auf eine Reise begleitet, die sie nie antreten wollte…

Leni ist ein ganz normales, junges Mädchen, dass mir ihrer besten Freundin Emma, das letzte Schuljahr bestreitet, bevor sie ihr Abi in der Tasche hat. Natürlich kommt im Abschlussjahr die Frage nach der Zukunft auf und welche Pläne die Schüler so haben und da merkt Leni, dass sie noch gar nicht weiß, was sie danach machen möchte, was sie sehr unter Druck setzt und ein ungutes Gefühl in ihr auslöst, dass sie auch die folgenden Tage begleiten wird. Sie hat das Gefühl, nicht gut genug zu sein… das Unwohlsein scheint von Tag zu Tag schlimmer zu werden, so dass sie sich fast überwinden muss, zur Schule zu gehen, bis es bei einem spontanen Test zu viel wird… Sie bricht zusammen und  ihr Zustand wird zunehmend schlimmer, bis sie selbst merkt, dass irgendetwas mit ihr nicht stimmt… Auch ihre beste Freundin kann ihr dabei nicht helfen und sie schämt sich dafür… Einzig ihrem Tagebuch vertraut sie sich an…

Ein Buch, eine Geschichte, die mich unglaublich tief berührt hat! Ein Buch, das hoffentlich Menschen hilft, zu verstehen, was Personen, mit einer Angststörung und/oder Depression für Kämpfe in ihrem inneren ausfechten…

Leni hat mich tief berührt. Die Story hat mich emotional umgehauen. Mit dem sehr einfühlsamen und flüssigen Schreibstil, hat Ava mich mal wieder überzeugt. Ich habe das Buch inhaliert, es hat mich berührt und teilweise tief getroffen. So gerne hätte ich Leni geholfen… Die Tagebucheinträge sind wunderschön und machen das ganze sehr persönlich. Ich finde es toll, dass man die Anfänge der Krankheit mitbekommt, die ersten Anzeichen dafür und wie sich das eigene und das Leben von Freunden und Familie verändert. Es hat mir unglaublich gut gefallen, wie Matti lernt, mit der ,für ihn vollkommen neuen Situation, zurecht zu kommen und ein Gefühl dafür entwickelt, wie es Leni in bestimmten Situationen ergeht und wann sie zu sehr mit sich kämpft. Die Entwicklung von beiden gefällt mir sehr gut und ich könnte mir so gut eine Fortsetzung vorstellen.

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